Ensemble Rathaus und Post Postwirt Michael Scheppach Festliche Tafel Fuggerschloß mit Park Angerichtete Lammhaxe Historische Wirtsstube Gasthof 'Zur Post' Frühlings-Arrangement Impression mit Digestiftisch Biergarten

Ein Haus mit Geschichte

Liest man in alten Überlieferungen, so wird sehr oft der Gasthof zum Bären genannt. 1825 z.B. lesen wir in einem Bericht:

"Die Bärenwirtschaft war ein Einkehrlokal für die gegenüberliegende Schranne (Die Schranne war im Erdgeschoß des alten Rathauses). An Schrannentagen standen die Fuhrwerke bis hinauf zur Wintergasse, heute Fuggerstraße und weit hinunter in die Stadtgasse. Waren die Fuhrwerke abgeladen galt Einkehr beim Bärenwirt. Bereits am Vormittag füllte sich das Lokal so nach und nach und bis abends war das Lokal voll."

In einem Artikel aus dem Jahr 1875 ist zu lesen, dass der damalige Postexpeditor Knoll, der zugleich Posthalter, Gastwirt und Gutsbesitzer der Eigentümer des Gasthofs war.

Er war es auch, der den Gasthof umbenannt hatte in "Gasthof zur Post".

Der alte Bauplan vom "Gasthof zur Post" aus dem Jahr 1898 sowie eine historische Ansicht haben sich erhalten.
Ob der Plan allerdings für einen Neubau galt oder für eine Innenänderung angefertigt wurde konnte nicht mehr festgestellt werden.

Vieles hat sich seit der Posthalterei geändert, geblieben ist die Tradition des Gasthofs, ein Haus am Marktplatz gegenüber dem Rathaus und dem ehemaligen "Königlich Bayerischen Amtsgericht".
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